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Persönliche Daten
Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
Vita
Stellenwert
Werke
Primärquellen
Sekundärquellen
Anmerkungen
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Persönliche Daten
| * 11.10.1828 - † unbekannt | Geburtsort: Wien | Land: Österreich | damaliger Name: Kaisertum Österreich | weitere Namen: Karl Leopold S.
| Schöltzel
| Schölzel | Religionsbekenntnis: Röm. - Kath. | Berufsbezeichnung: Baumeister | Familiäres Umfeld: Vater: Karl Wilhelm S., Baupolier (1803–1856)
| Mutter: Franziska, geb. Haas (1792–1852)
| ledig |
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Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
| 1843–1848 | Polytechnisches Institut Wien |
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Vita
| Karl Schölzl wurde 1828 als Sohn eines Baupoliers in Wien geboren. Dank des familiären Milieus trat er 1843 ins Polytechnische Institut ein, das er – allerdings nicht regelmäßig – bis 1848 besuchte, da er inzwischen als ausführender Baumeister tätig war. Sein Name ist jedoch im Archiv der Wiener Baumeisterinnung nicht auffindbar.
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| Seine Bautätigkeit konzentrierte sich hauptsächlich auf den Bereich des heutigen 3.Gemeindebezirks, wo er im Areal der Beatrixgasse eine einheitliche Blockverbauung ausführte. Bis 1850 sind Bauten von ihm auch in anderen Bezirken nachweisbar.
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| Nach diesem Datum ist keine Tätigkeit von ihm dokumentiert, und auch sein Sterbedatum und -ort sind unbekannt. |
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Stellenwert
| Karl Schölzl wirkte im späten Vormärz. Wie andere Baumeister dieser Zeit, setzte er sich mit der neuen Aufgabe der Massenquartiere auseinander. Dementsprechend wurden die ersten Zinshäuser gebaut, die einheitlich ganze Häuserblocks definierten und dann als „Mietkasernen“ bekannt wurden.
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| Im Bereich der Beatrixgasse im 3.Gemeindebezirk wurde sein Œuvre ausschlaggebend für die Gestaltung dieser Straße, wie sie heute aussieht. Er verwendete für die Ausführung der Häuser Beatrixgasse 6 bis 12 (1845–1846) das seit dem 17.Jh. sehr beliebte Motiv des einheitlichen Fassadendekorationssystems, das im Prinzip unabhängige Wohneinheiten zu einem Ensemble verschmolz: Die Fassaden weisen eine rasterförmige Gliederung auf und schlichtes geometrisierendes Dekor ist auf den Fensterbereich konzentriert.
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| Die anderen von ihm ausgeführten Wohnhäuser wurden auf einzelnen Bauparzellen erbaut und zeigen stilistisch die von Schölzl bevorzugte spätklassizistische Gestaltungsweise. |
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Werke
| WOHN-/GESCHÄFTSBAUTEN:
| 1845 Wohnhaus, Wien 3, Ungargasse 8 / Beatrixgasse 10 / Münzgasse 1–3
| 1845 Wohnhaus, Wien 3, Beatrixgasse 12
| 1846 Wohnhaus, Wien 3, Beatrixgasse 6
| 1846 Wohnhaus, Wien 3, Ungargasse 5 / Beatrixgasse 8 (Umbau)
| 1846 Wohnhaus, Wien 5, Bräuhausgasse 54
| 1846 Wohnhaus, Wien 5, Schönbrunner Straße 105
| 1847 Wohnhaus, Wien 7, Karl-Schweighofer-Gasse 9 (moderner Dachaufbau)
| 1850 Wohnhaus, Wien 6, Windmühlgasse 10 |
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Primärquellen
| NACHLÄSSE UND ARCHIVE:
| TUAW; Pfarre Mariahilf Matrikenstelle; Archiv Adler |
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Sekundärquellen
| LITERATUR:
| Kunsthistorische Arbeitsgruppe GeVAG: Wiener Fassaden des 19.Jh.s [6. Bezirk]. Wien 1976
| ÖKT 44: G. Hajos: Die Profanbauten des III., IV. und V. Bezirks. Wien 1980 | NACHSCHLAGEWERKE:
| Dehio Wien/2 (II.–IX.u.XX.Bez.) |
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Anmerkungen
| Eingegeben von: Diego Caltana | Eingegeben am: 01.10.2013 | Zuletzt geändert: 18.11.2013 |
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