
Persönliche Daten
Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
Mitgliedschaften
Vita
Stellenwert
Werke
Primärquellen
Sekundärquellen
Anmerkungen
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Persönliche Daten
| * 03.09.1839 - † 03.04.1907 | Geschlecht: m | Geburtsort: Kromeriz | damaliger Name: Kremsier, Mähren | Land: Tschechien | damaliger Name: Kaisertum Österreich | Sterbeort: Wien | Land: Österreich | damaliger Name: Österreich-Ungarn | Religionsbekenntnis: Evang. | Berufsbezeichnung: Architekt und Baumeister | Familiäres Umfeld: Vater: Johann W.
| Mutter: Anna, geb. Potuczek
| Ehe (1876) mit Maria Klemm (*1857)
| Kinder: Paula (*1880), verh. Triesch; Karl jun. (1882–1963) Ingenieur; Hans (1883–1969), Dr. jur. |
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Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
| o.J. | Fachschule für Architektur in Stuttgart (bei von Leins)
| 1860 | Baueleve in Wien |
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Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
| ca. 1860–1874 | Mitarbeiter in den Ateliers von Romano & Schwendenwein, Heinrich Ferstel, Wilhelm Bäumer und Sicardsburg und van der Nüll
| 1875 | Stadtbaumeister |
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Mitgliedschaften
| 1875 | Baumeisterinnung
| ab 1880 | Österr. Ingenieur- und Architektenverein |
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Vita
| Karl Worel wurde 1839 in Kremsier, Mähren / Kromeriz, CZ geboren. Über seine Familie ist nichts näher bekannt. Seine Ausbildung erhielt er an einer Fachschule in Stuttgart, kam aber bereits in jugendlichen Jahren nach Wien, wo er ab ungefähr 1860 als Baupraktikant und später als Mitarbeiter in den damals prestigeträchtigsten Wiener Ateliers (u.a. bei Romano & Schwendenwein sowie Sicardsburg & van der Nüll) tätig war. In dieser Funktion arbeitete er bei zahlreichen bedeutenden Bauten mit (u.a. Palais Schey, Palais Königswarter, Palais Larisch). Mitte der 70er Jahre macht er sich selbständig und erwarb die Baumeisterkonzession. In der Folge war er mit der Errichtung von diversen Miethäusern und anderem in Wien und Mähren befasst.
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| Karl Worel ist im 68.Lebensjahr nach langer Krankheit in Wien an Herzversagen gestorben. Aus seiner Ehe mit einer begüterten Fabrikantentochter stammten drei Kinder. Sein ältester Sohn Karl jun. wurde gleichfalls Architekt. |
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Stellenwert
| Obwohl Karl Worel an den bedeutendsten Ringstraßenpalais der 60er Jahre des 19.Jahrhunderts mitgearbeitet hat, ist aus seiner selbständigen Tätigkeit nach dem jetzigen Forschungsstand kein Bau namentlich dokumentiert, was darauf schließen lässt, dass er möglicherweise zumeist nur als ausführender Baumeister tätig war. |
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Werke
| WOHN-/GESCHÄFTSBAUTEN:
| 1862 | Palais Königswarter, Wien 1, Kärntnerring 4 (Mitarbeit bei Romano & Schwendenwein)
| 1863–1864 | Palais Schey, Wien 1, Goethegasse 3 (Mitarbeit bei Romano & Schwendenwein)
| 1867 | Palais Larisch, Wien 1, Johannesgasse 26 (Mitarbeit bei Sicardsburg & van der Nüll) |
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Primärquellen
| NACHLÄSSE UND ARCHIVE:
| ÖBL Archiv; WStLA (Todesfallaufnahme); Archiv ÖIAV (Anmeldeformular); Archiv der Baumeisterinnung |
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Sekundärquellen
| LITERATUR:
| H. Heller: Mährens Männer der Gegenwart. 1892
| Neue freie Presse 12.4.1907 (Todesnachricht) | NACHSCHLAGEWERKE:
| L. Eisenberg: Das geistige Wien. Wien 1893 | LEXIKA:
| Kosel |
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Anmerkungen
| Eingegeben von: Ursula Prokop | Eingegeben am: 01.10.2012 | Zuletzt geändert: 15.12.2012 |
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